Allgemein
The most important thing
I am making a home inside myself. A shelter
of kindness where everything
is forgiven, everything allowed – a quiet patch
of sunlight to stretch out without hurry,
where all that has been banished
and buried is welcomed, spoken, listened to – released.
A fiercely friendly place I can claim as my very own.
I am throwing my arms open
to the whole of myself – especially the fearful,
fault-finding, falling apart, unfinished parts, knowing
every seed and weed, every drop
of rain, has made the soil richer.
I will light a candle, pour a hot cup of tea, gather
around the warmth of my blazing fire. I will howl
if I want to, knowing this flame can burn through
any perceived problem, any prescribed perfectionism,
any limitation, every heavy thing. (…)
I whisper hallelujah to the friendly
sky. Watch now as I burst into blossom.
(Julia Fehrenbacher)
Ich erschaffe mir ein Zuhause in mir. Einen Zufluchtsort der Güte,
an dem alles vergeben, alles erlaubt ist – ein stiller Ort,
an dem sich das Sonnenlicht ungestört ausbreiten kann, wo alles Verbannte
und Begrabene willkommen geheißen wird.
Einen Ort voller Zuneigung, den ich mein Eigen nennen kann.
Ich öffne meine Arme für mein ganzes Selbst –
besonders für die ängstlichen, fehlersuchenden, zerbrechlichen,
unvollendeten Teile, wissend, das jeder Samen und jedes Unkraut,
jeder Tropfen Regen den Boden fruchtbarer gemacht hat.
Ich werde mir eine Kerze anzünden, eine heiße Tasse Tee einschenken,
mich um die Wärme meines eigenen lodernden Feuers versammeln.
Ich werde laut weinen, wenn ich will, wissend, dass diese Flamme jedes vermeintliche
Problem, jeden auferlegten Perfektionismus, jede scheinbare Begrenzung,
jede schwere Last verbrennen kann. (…)
Ich flüstere Halleluja zum freundlichen Himmel.
Sieh nun, wie ich in voller Blüte erstrahle.
(Julia Fehrenbacher)









